Leicht zu erkennen. Noch einfacher zu vermeiden

Die 5 häufigsten Fehler bei Sprecher-Castings

Lerne aus der Erfahrung von mehr als 50.000 Castings, wie du die häufigsten Fehler bei der Suche nach der perfekten Stimme vermeidest …

Der Clip ist im Kasten, der Text steht – alles, was jetzt noch für deinen Erklärfilm, das Image-Video, die Werbung fehlt: die passende Stimme. Plattformen wie bodalgo machen die Suche nach einem professionellen Sprecher kinderleicht. Und doch gibt es ein paar Stolperfallen, die du kennen solltest, damit bei deinem Casting alles glatt über die Bühne geht. Wir zeigen dir die häufigsten Fehler und geben dir Tipps, wie du sie vermeidest.

Unklares Briefing

Eigentlich ganz logisch: Je besser der Sprecher deine Erwartungen an die fertige Sprachaufnahme versteht, desto besser kann er deine Message transportieren. Und umgekehrt. Auch wenn du unter Zeitdruck stehst: Klare Anweisungen sind das A und O.

Diese Punkte sollten in keinem Briefing fehlen:

1. Welche Art von Stimme (hell, dunkel, rauchig, schrill etc.) und welche Tonalität (freundlich, begeistert, ruhig, kühl, erklärend etc.) sind dir wichtig?

2. Für welche Zielgruppe ist das Audio gedacht? Wenn der Sprecher das Publikum versteht, kann er seine Sprechhaltung treffsicher an die Zuhörer anpassen.

3. Welche Wirkung möchtest du mit dem Voiceover erreichen (informieren, Call-To-Action, erklären, begeistern, Neugier wecken etc.)?

Fehlen einer oder mehrere dieser Informationen, werden relevante Angebote zum Glücksspiel. Und mit ihnen das Ergebnis deiner Produktion. Bedenke: Es erfordert nur drei Minuten deiner Zeit, um die Ziele deines Projekts und die passende Stimme dafür zu beschreiben. Das spart am Ende sogar Zeit.

Ein gutes Briefing führt auf dem schnellsten Weg zur perfekten Stimme für deine Audioprojekte.

Ein gutes Briefing führt auf dem schnellsten Weg zur perfekten Stimme für deine Audioprojekte.

Nur auf den Preis achten

Preiswerte Angebote müssen keineswegs schlecht sein. Die Auswahl der Stimme aber ausschließlich vom Preis abhängig zu machen, ist deshalb riskant, weil es das gewünschte Ergebnis beeinflusst. Die Frage ist doch: Was ist besser? Die passendste Stimme für ein Projekt buchen oder die billigste? Gerade bei Projekten, die eine Marke mit einer Stimme längerfristig verknüpfen – zum Beispiel Werbung – sollten Budgetfragen hinten anstehen. Auch deshalb, weil das Honorar des Sprechers im Vergleich zum Mediabudget verschwindend gering ist, die Stimme aber einen entscheidenden Anteil am Erfolg der Kampagne hat.

Den Prozess überstürzen

Wir kennen es alle: Dinge müssen heute immer "gestern" fertig sein. Und dank seines optimieren Casting-Ablaufs, ist bodalgo ein wertvolles Tool, wenn es wieder blitzschnell gehen muss. Aber: Bei aller Eile bleibt es wichtig, das Casting richtig aufzusetzen (vor allem hinsichtlich des Briefings, siehe oben) und vor allem die Deadline abzuwarten, und nicht beim erstbesten Angebot zuzuschlagen.

Castings bei bodalgo dauern immer 24 Stunden. Das ist ausreichend Zeit für zahlreiche Angebote und gleichzeitig selbst für kritische Zeitabläufe ein überschaubarer Zeitrahmen. Unsere Empfehlung ist daher: Wenn du ein Casting eingestellt hast, brauchst du nicht alle fünf Minuten nach neuen Angeboten zu schauen. Komm nach Ablauf der Deadline zurück und hör dir in Ruhe die Auditions an. Selbst bei vielen Angeboten dauert das wenige Minuten. Dank der Shortlist kannst du deine Favoriten mit deinem Team oder Kunden teilen für die finale Auswahl.

Mangelhafte Kommunikation

Das Casting ist abgeschlossen, die Sprecherin gebucht – Glückwunsch! Jetzt aber nicht nachlassen. Auch nach der Beauftragung bleibt klare Kommunikation wichtig. Stell sicher, noch vor der Aufnahme, dass sich beide Parteien zum Beispiel klar sind über Zahlungsmodalitäten. Wenn deine Firma ein übliches Zahlungsziel von 30 Tagen hat, der Sprecher aber eine Bezahlung innerhalb von 14 Tagen erwartet, dann müsst ihr euch vorher verständigen, damit es hinterher keine überflüssigen Diskussionen gibt. Gleiches gilt für die exakte Verwendung der Aufnahme, sofern diese nicht bereits im Briefing klar kommuniziert wurde.

Übrigens: Nichts freut einen Sprecher mehr (abgesehen von pünktlich bezahlten Rechnungen vielleicht) als ein abschließendes kurzes Feedback. Oder ein Link zum finalen Audio oder Video, das er vielleicht sogar künftig als Referenz nennen darf.

Amateur-Stimmen nutzen

Das Internet bietet eine Vielzahl an Plattformen, um Freelancer aller Art zu finden. Das ist auf der einen Seite extrem praktisch, auf der anderen Seite aber problematisch: Wie kannst du dir sicher sein, dass du es am anderen Ende mit einem Profi zu tun hast? Plattformen wie Fiverr erlauben es jedem, sich für jeden Job anzubieten – ohne jegliche Qualitätssicherung.

Gerade wenn du wenig Erfahrung mit Sprecher-Castings hast, musst du dich 100 Prozent darauf verlassen können, dass das fertige Produkt professionellen Ansprüchen genügt, damit die gewünschte Wirkung erzielt wird. Der Spruch "Wer billig kauft, kauft zweimal" mag altbacken rüberkommen, aber: er stimmt eben.

Deshalb: Eine professionelle Sprachaufnahme braucht professionelle Stimmen. Nur die Verwendung einer dedizierten Online-Casting-Ressource wie bodalgo stellt sicher, dass am Ende das hochwertige Produkt entsteht, das dein Projekt verdient.

Foto: karatara, Soulful Pizza @ Pexels

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