Sprachaufnahmen richtig zu budgetieren gestaltet sich manchmal schwierig, vor allem, wenn man eher selten Sprecher bucht. Die unterschiedlichen Arten von Sprachaufnahmen – für Werbung, Imagefilm, Telefonschleife, Hörbuch etc. – verlangen nach verschiedenen Honoraren. Und bei Werbung hängt das Honorar dazu noch von weiteren Faktoren wie Nutzungsdauer und Verbreitung ab. Kein Wunder, das mancher da schnell den Überblick verliert …
Preisfrage: Werbung oder nicht Werbung?
Bevor wir aber ins Detail gehen, müssen wir zunächst wissen: Wann spricht man überhaupt von Werbung? Was unterscheidet einen Werbespot von, sagen wir, einem Produktclip? Die Antwort ist einfach: Sobald Geld bezahlt wird, damit ein Spot gezeigt wird, handelt es sich um Werbung, ganz gleich wie groß oder klein das verwendete Budget ist.
Zur Verdeutlichung ein paar Beispiele: Ein Clip auf YouTube, der vor oder während eines Films gezeigt wird, wird vom Kunden bezahlt, ist also Werbung. Keine Werbung dagegen ist ein Clip, der im eigenen YouTube-Kanal hochgeladen wird. Denn hier muss der Kanalinhaber nicht dafür bezahlen, wenn der Clip angesehen wird.
Ähnlich verhält es sich mit anderen sozialen Medien: Ein Clip auf der eigenen Facebook-Seite oder im eigenen LinkedIn-Profil ist nicht als Werbung zu sehen. Zahlen Sie Facebook (oder LinkedIn) aber dafür, denselben Clip auf den Timelines der Nutzer auszuspielen, handelt es sich um Werbung.
Analog zum Beispiel oben verhält es sich mit quasi allen anderen Medien wie TV, Radio, Kino etc.
Mit anderen Worten: Sobald Geld für die Ausspielung eines Clips fließt, handelt es sich um Werbung. Dabei ist es unerheblich, ob der Clip vom Stil her eher einem Imagevideo, Erklärfilm oder einer Dokumentation nahekommt: Sobald dafür bezahlt wird, dass der Film ein Publikum findet, handelt es sich um Werbung.
Warum nun ist diese Unterscheidung überhaupt wichtig?
Auch hier ist die Antwort einfach: Weil Honorare für Werbung deutlich höher sind als für sogenannte "passive Nutzung" (also ohne Mediabudget).
Dass man für Werbung dem Sprecher ein höheres Honorar zahlt, hat mehrere Gründe: Zum einen ist es der Umfang der Verwendung: Werbung wird nicht selten einem Millionenpublikum gezeigt, die Stimme des Sprechers ist also eng mit dem Produkt verknüpft. Dies hat für den Sprecher nicht nur Vorteile. Wird die Stimme zu sehr mit einem Produkt/einer Produktkategorie in Verbindung gebracht, könnte es schwer werden, von anderen Firmen als Werbestimme gebucht zu werden. Die Stimme wird als "verbrannt" wahrgenommen, was in Konflikt zu dem Wunsch vieler Firmen steht, eine Stimme "exklusiv" an sich zu binden.

Der bodalgoMat hilft bei der Berechnung von Sprecher-Honoraren
Sprecher-Honorare richtig einschätzen
Der bodalgoMat hilft Ihnen dabei, Sprecherhonorare (nicht nur) für Werbung einzuschätzen. Beachten Sie aber unbedingt, dass der bodalgoMat immer nur den Preis für einen Spot berechnet. Also Aufträge nicht zusammenfassen, sondern jeden Spot getrennt berechnen.
Ebenso wichtig: Der bodalgoMat bietet eine einfache Möglichkeit, Preise für Sprachaufnahmen zu berechnen. Jedoch sind die Angaben nicht zu 100 Prozent verbindlich – es gibt einfach zu viele Möglichkeiten. Dennoch werden Sie in der überwältigenden Mehrzahl an Fällen ein gutes Gefühl für das notwendige Budget bekommen.
Sprecher für Werbung
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Keine Frage: Die Honorare für Werbung sind die höchsten, die für Sprecher ausgegeben werden. Vor dem Hintergrund der gesamten Produktionskosten und vor allem des Media-Budgets jedoch bleibt das Honorar für den Sprecher recht überschaubar. Wenn Sie jetzt noch bedenken, wie ungeheuer wichtig die richtige Stimme für den Erfolg eines Spots ist, werden Sie zustimmen, dass es keine gute Idee ist, am falschen Ende zu sparen.
Deshalb: Buchen Sie ausschließlich professionell ausgebildete Sprecher für Werbung. Auf bodalgo finden Sie Profi-Sprecher für Werbung (und vieles andere mehr), viele davon übrigens mit eigenem Studio. Das spart nicht nur Produktionskosten, sondern auch Zeit. Probieren Sie's bei einem Ihrer nächsten Projekte aus!